{"id":1653,"date":"2025-05-18T13:22:54","date_gmt":"2025-05-18T11:22:54","guid":{"rendered":"https:\/\/tanja-hoyer.de\/?page_id=1653"},"modified":"2026-03-11T13:34:58","modified_gmt":"2026-03-11T12:34:58","slug":"supervision-fuer-sexarbeiterinnen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tanja-hoyer.de\/?page_id=1653","title":{"rendered":"Supervision f\u00fcr Sexarbeiter*innen"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/tanja-hoyer.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Supervision_3_-2025-05-14.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"621\" src=\"https:\/\/tanja-hoyer.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Supervision_3_-2025-05-14-1024x621.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1654\" style=\"width:357px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/tanja-hoyer.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Supervision_3_-2025-05-14-1024x621.jpeg 1024w, https:\/\/tanja-hoyer.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Supervision_3_-2025-05-14-300x182.jpeg 300w, https:\/\/tanja-hoyer.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Supervision_3_-2025-05-14-768x466.jpeg 768w, https:\/\/tanja-hoyer.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Supervision_3_-2025-05-14-1536x931.jpeg 1536w, https:\/\/tanja-hoyer.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Supervision_3_-2025-05-14-2048x1241.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Seit <strong>Anfang Januar 2025<\/strong>&nbsp;habe ich f\u00fcr die Kolleg*innen von&nbsp;<a href=\"https:\/\/supportive-sexwork.com\/\">supportive-sexwork.com<\/a>&nbsp;und&nbsp;<a href=\"https:\/\/justnotbed.com\/\">justnotbed.com<\/a>&nbsp;die erste Supervision f\u00fcr sexarbeitende Personen angeboten.<\/p>\n\n\n\n<p>In sozialen Dienstleistungsberufen \u2013 zum Beispiel bei mir fr\u00fcher als Erzieherin oder auch heute als Therapeutin \u2013 ist es vollkommen selbstverst\u00e4ndlich, Supervision in Anspruch zu nehmen. In den Jahren, in denen ich als Sexarbeiterin t\u00e4tig war, fragte ich mich h\u00e4ufig, warum es eigentlich keine Supervision f\u00fcr sexarbeitende Personen gibt. Ich habe es vermisst, meine Arbeit auf diese Weise zu professionalisieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was ist eigentlich Supervision?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Supervision ist ein zusammengesetztes Wort aus dem Lateinischen:&nbsp;<em>super<\/em>&nbsp;= \u00fcber und&nbsp;<em>videre<\/em>&nbsp;= sehen. Frei \u00fcbersetzt bedeutet es \u201evon oben betrachten\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Supervision kann im Einzel- oder Gruppensetting stattfinden. Ich arbeite in diesem Kontext online und mit Gruppen von bis zu 8 Sexarbeiter*innen. Unabh\u00e4ngig davon k\u00f6nnen auch Einzelsitzungen gebucht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei meinen angebotenen Supervisionen handelt es sich um Fallsupervisionen. Dabei werden konkrete Situationen oder Konflikte aus dem Arbeitsalltag von Sexarbeitenden gemeinsam besprochen, angeschaut und reflektiert. Ziel ist es, das eigene Handeln zu \u00fcberpr\u00fcfen, bei Bedarf Handlungsalternativen oder L\u00f6sungen zu entwickeln und neue Perspektiven zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein wichtiges Anliegen ist auch, Kolleg*innen miteinander in Kontakt zu bringen und einen professionellen Austausch zu f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Erfahrung ist, dass viele Personen in der Sexarbeit allein arbeiten und dadurch wenig M\u00f6glichkeiten zum Austausch mit anderen haben. In anderen Bereichen der Sexarbeit \u2013 etwa in sogenannten \u201ePuffk\u00fcchen\u201c \u2013 sitzen zwar viele Kolleg*innen beisammen, aber meiner Erfahrung nach bleiben die Gespr\u00e4che dort h\u00e4ufig eher oberfl\u00e4chlich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ziele der Supervision k\u00f6nnen sein:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u2022 Kl\u00e4rung von Zielen, Aufgaben und Rollen<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022 Perspektivwechsel und Erweiterung von Kompetenzen sowie neue Impulse f\u00fcr die pers\u00f6nliche Entwicklung und die berufliche Praxis<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022 Emotionale Entlastung durch professionellen und kollegialen Austausch<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022 Reflexion und Neugestaltung der eigenen beruflichen Rolle<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022 Pers\u00f6nliche und berufliche Stabilit\u00e4t sowie Ermutigung<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022 Bessere Bew\u00e4ltigung von Belastungs-, Stress- und Konfliktsituationen<\/p>\n\n\n\n<p>weitere <strong>Termine 202<\/strong>6<\/p>\n\n\n\n<p>Durch meine Expertise als ehemalige Sexarbeiterin, meine langj\u00e4hrige Erfahrung mit Supervisionsgruppen und meine therapeutischen Ausbildungen war es f\u00fcr mich naheliegend, selbst Gruppen f\u00fcr ehemalige Kolleg*innen anzubieten. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit!<\/p>\n\n\n\n<p>\u2022\u00a0<strong>Freitag, 17. April 2026,  14 &#8211; 16 Uhr<\/strong>\u00a0(offene Gruppe)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kosten:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>30,00 EUR f\u00fcr eine Gruppensitzung<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Anmeldung:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bitte per&nbsp;<a href=\"mailto:daria@daria-onier.de\">E-Mail.&nbsp;<\/a>oder WhatsApp 0162-0750927. F\u00fcr einen&nbsp;<strong>&#8222;Safe-Space&#8220;<\/strong>&nbsp;ben\u00f6tige ich einen realistischen Nachweis von Dir, dass Du in der Sexarbeit t\u00e4tig bist.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einer verbindlichen Anmeldung best\u00e4tigst Du, dass Du im Falle einer kurzfristigen Absage (innerhalb von 24 Stunden vor Beginn) den vollen Preis zahlen musst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Anfang Januar 2025&nbsp;habe ich f\u00fcr die Kolleg*innen von&nbsp;supportive-sexwork.com&nbsp;und&nbsp;justnotbed.com&nbsp;die erste Supervision f\u00fcr sexarbeitende Personen angeboten. In sozialen Dienstleistungsberufen \u2013 zum Beispiel bei mir fr\u00fcher als Erzieherin oder auch heute als Therapeutin \u2013 ist es vollkommen selbstverst\u00e4ndlich, Supervision in Anspruch zu nehmen. 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