{"id":767,"date":"2020-03-29T14:37:33","date_gmt":"2020-03-29T12:37:33","guid":{"rendered":"https:\/\/tanja-hoyer.de\/?p=767"},"modified":"2025-05-08T14:42:10","modified_gmt":"2025-05-08T12:42:10","slug":"beziehungen-und-unsere-ganz-persoenlichen-muster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tanja-hoyer.de\/?p=767","title":{"rendered":"Beziehungen und unsere ganz pers\u00f6nlichen Muster"},"content":{"rendered":"\n<p>Gestern hatte ich ein sehr langes Gespr\u00e4ch mit einer jungen Frau, die ich seit 16 Jahren, aus Zeiten meiner Jugendhilfe, kenne. Wir stehen uns heute noch sehr nahe und manchmal bittet sie mich um&nbsp;Hilfe bzw. einen Rat. In unserem Gespr\u00e4ch ging es um Beziehungen und darum, was genau es braucht, damit eine Beziehung gelingen kann.<br><br>Sicher ist Ihnen genauso klar wie mir, dass Beziehungen (grunds\u00e4tzlich jede Form der Beziehung ist gemeint, jetzt beziehe ich mich speziell auf die Paarbeziehung) es in sich haben und manchmal alles&nbsp;andere als leicht sind. Am Anfang, wenn wir frisch verliebt sind \u2013 eine rosarote Brille tragen, den anderen begehren, uns mit ihm\/ihr alles vorstellen k\u00f6nnen, uns von der besten Seite zeigen und uns ein&nbsp;wunderbares gemeinsames Leben ausmalen k\u00f6nnen \u2013 dann ist die Welt noch in Ordnung. Wenn sich dann aber die Schmetterlinge so nach und nach verabschieden, tauchen meist die ersten Momente&nbsp;auf, in denen wir beginnen, unseren Partner\/unsere Partnerin zu hinterfragen. Beginnende Komplikationen treten auf.<br><br>Im Laufe der Zeit wird es komplizierter und komplizierter. Manche Menschen nehmen es als Grund f\u00fcr eine Trennung, andere Menschen bleiben in der Beziehung und versuchen zu retten, was zu retten ist. Das ist leider meist nicht richtig erfolgreich. Und es wird nat\u00fcrlich immer h\u00e4ufiger auch der Versuch einer Paartherapie&nbsp;unternommen. Dem H\u00f6ren-Sagen nach sind viele solcher Therapien oftmals auch nur \u201esemi\u201c erfolgreich und Dinge, die das Paar aktiv ver\u00e4ndert hat, zeigen sich am Ende auch nur als faule Kompromisse.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Durch jahrelange Analysen meines Umfeldes und meiner Klienten ist in meinen Augen das oberste Gebot in guter Beziehungsf\u00fchrung die&nbsp;\u201eSelbstkl\u00e4rung\u201c&nbsp;und die&nbsp;\u201eSelbstverantwortung\u201c. Alle&nbsp;Konflikte, die entstehen, entstehen, weil ich selber es so \u201eheraufbeschw\u00f6re\u201c. Der Partner ist zu keinem Zeitpunkt f\u00fcr meine Gef\u00fchle verantwortlich! Das ist nat\u00fcrlich f\u00fcr viele Menschen jetzt ein sehr&nbsp;schwerer Brocken. DAS impliziert n\u00e4mlich, dass wir mit uns selbst ins Gericht gehen m\u00fcssen. Je nachdem, wo wir gerade stehen, ist es nat\u00fcrlich eine schwierige Aufgabe und kann sehr&nbsp;schmerzhaft sein.&nbsp;<br><br>Ich versuche einmal, Ihnen so einfach wie m\u00f6glich zu schildern, warum wir selber verantwortlich daf\u00fcr sind, was wir uns kreieren. Wir sind im Alltag sehr unbewusst eingebunden, etwa 95% von dem, was&nbsp;wir tun, ist gelerntes Verhalten und dieses passiert im Alltag automatisch. Wir lernen den Gro\u00dfteil unserer Verhaltensmuster in den ersten sechs Jahren unseres Lebens. In dieser Zeit lernen wir nicht, weil&nbsp;uns jemand sagt, was wir tun sollten, sondern wir lernen durch F\u00fchlen, Beobachten, Atmosph\u00e4re und in erster Linie durch unsere Vorbilder, im Normalfall unsere Eltern. Unsere Eltern k\u00f6nnen uns \u201ewer-weiss-was\u201c erz\u00e4hlen, wenn sie selber anders handeln, sich merkw\u00fcrdig benehmen oder widerspr\u00fcchlich verhalten, dann lernen wir genau dieses und nicht das, was uns gesagt wird. Das pr\u00e4gt unser&nbsp;Verhalten, das beschert uns unsere Glaubenss\u00e4tze (die uns h\u00e4ufig unser ganzes Leben lang, wie Dogmen, beeinflussen). Und DAS ist auch verantwortlich f\u00fcr unsere Muster. Im Laufe unseres Lebens&nbsp;lernen wir nat\u00fcrlich auch neue Dinge dazu und werfen Altes ab \u2013 aber erstmal ist es so, dass wir eine Pr\u00e4gung haben, die uns unser ganzes Leben begleitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir Menschen sind Gewohnheitstierchen und scheuen Ver\u00e4nderung, das hei\u00dft, wir halten sehr gerne und m\u00f6glichst lange an unseren Mustern fest. Somit betten wir unser Leben auf dieser \u201eSicherheit\u201c\u00a0und suchen uns Beziehungen, die in diese Muster passen. Z.B. wird eine Person, die in der Kindheit Gewalterfahrungen als \u201egewohnt\u201c abgespeichert hat, sich meist sp\u00e4ter wieder einen Partner\/eine\u00a0Partnerin suchen, die ebenfalls gewaltt\u00e4tig ist. Oder jemand der\/die z.B. eine depressive Mutter hatte, die viel Aufmerksamkeit ben\u00f6tigte, wird sich sp\u00e4ter eine \u00e4hnliche Beziehungsdynamik suchen. Das\u00a0klingt nat\u00fcrlich erstmal sehr platt und ist in Wirklichkeit viel subtiler und komplexer, als wir erstmal annehmen. Dennoch sorgen unsere erlernten Verhaltensmuster sehr h\u00e4ufig daf\u00fcr, dass unser Leben mehr\u00a0Fluch als Segen ist.\u00a0<br><br>Um die Komplexit\u00e4t noch etwas zu verschleiern, ist es dann auch noch so, dass wir Menschen leidenschaftlich gerne kompensieren. Um uns nicht damit auseinander setzen zu m\u00fcssen \u2013 was wir wirklich\u00a0f\u00fchlen oder wie es uns wirklich geht \u2013 lenken wir uns leidenschaftlich gerne mit Drogen, Arbeit, \u00fcberdurchschnittlich ausgelebter F\u00fcrsorge, Kindern, Masturbation, Pornos, Shoppen etc. ab. Das ist der\u00a0Grund, warum es noch komplizierter wird, aufzudecken, was wir mit uns selber t\u00e4glich anrichten. Unsere Art und Weise so zu leben ist dadurch noch unbewusster, nur etwa 5 % dessen, was wir tun, ist uns\u00a0wirklich klar. Z.B. gerade in diesem Moment mache ich mir nur Gedanken dar\u00fcber, wie ich Ihnen m\u00f6glichst klar machen kann, warum Sie sich ihr Leben selber kreieren. Gleichzeitig denke ich normalerweise nicht daran, wie ich jetzt auf diesem Stuhl sitze, wie meine Finger die Tastatur ber\u00fchren, h\u00f6re nicht zu wie drau\u00dfen die Autos vorbei fahren und irgendwo im Haus\u00a0Stimmen verlauten. Das alles passiert nur unbewusst und automatisch nebenher. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir lernen fast alles Wichtige in fr\u00fcher Kindheit, Konfliktverhalten, Umgang mit Gef\u00fchlen, Kompensationsverhalten, Sozialverhalten etc. Und wir f\u00fchren DAS manchmal ein Leben lang so fort, weil niemand\u00a0uns sagt, warum das so ist und dass das auch anders m\u00f6glich w\u00e4re. H\u00e4tten uns unsere Eltern beigebracht, dass ein Stuhl Auto hei\u00dft, w\u00fcrde er heute genauso hei\u00dfen und eben nicht Stuhl.\u00a0<br><br>Erster Schritt ist es also zu verstehen, dass wir alleine daf\u00fcr verantwortlich sind, was wir f\u00fchlen und wir in die Welt hinaus gehen! Unsere Beziehungen sind dabei immer ein Spiegel und wenn wir uns damit\u00a0konfrontieren, was er\/sie in uns ausl\u00f6st, dann kann es ein gro\u00dfes Geschenk f\u00fcr unsere Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung sein.\u00a0Klingt doch ganz gut, oder?\u00a0Leider sieht die Realit\u00e4t alles andere als einfach aus.<br><br>Wir haben n\u00e4mlich eher gelernt, den anderen f\u00fcr unsere Gef\u00fchle verantwortlich zu machen und wir lieben diese Illusion. \u201eDu bist schuld, wenn ich traurig bin. Das, was Du machst, ist\u00a0falsch, sonst w\u00fcrde es mich nicht w\u00fctend machen. Wenn Du das machst, dann zerst\u00f6rst Du unsere Beziehung. Der Sex ist langweilig, weil Du mich nicht richtig befriedigst. H\u00f6r auf\u00a0damit, das nervt. Du nimmst mich gar nicht mehr in den Arm, das tut mir weh\u2026\u201c\u00a0Diese Liste der Schuldzuweisungen ist lang.<br><br>Damit wenden wir uns von der Chance ab, selber zu lernen, was genau wir selber kreieren. Jetzt wird es etwas komplizierter. Diese Gef\u00fchle (nennen wir sie\u00a0Emotionen), die wir\u00a0versuchen an den anderen abzugeben, sind h\u00e4ufig nur Stellvertreter f\u00fcr etwas anderes, dass wir eigentlich nicht f\u00fchlen\u00a0\u201esollten\u201c\u00a0und somit auch nicht f\u00fchlen \u201ewollen\u201c. Unsere Gef\u00fchle\u00a0wurden in fr\u00fchster Kindheit manipuliert und unterdr\u00fcckt. Beispielsweise so: \u201eIndianerherz kennt kein Schmerz\u201c, \u201eH\u00f6r auf zu heulen, ist doch gar nicht schlimm\u201c, \u201eWenn Du hier so ein\u00a0Theater machst, dann gehst Du auf Dein Zimmer\u201c\u00a0etc. Wir\u00a0sollten\u00a0die Gef\u00fchle nicht f\u00fchlen, deswegen setzen wir gelernte Stellvertreter \u201enamens Emotionen\u201c davor. Das verzerrt dann\u00a0das ganze Beziehungsspiel und macht es h\u00e4ufig doppelt kompliziert, einen Konflikt miteinander zu kl\u00e4ren, weil auf der Oberfl\u00e4che ein Spiel gespielt wird (Emotionen), was mit der eigenen\u00a0Wahrheit (Gef\u00fchlen)\u00a0nichts zu tun hat.\u00a0Und wir glauben uns diese Geschichte eben auch selber, weil sie der Realit\u00e4t entspricht, die wir gelernt haben.\u00a0Immer wenn wir auf diese\u00a0Art und Weise unterwegs sind, sind wir reaktiv. Reaktiv bedeutet, emotional zu reagieren \u2013 in dem Moment gibts es eigentlich f\u00fcr uns ganz pers\u00f6nlich ein Thema zu bearbeiten. Wir\u00a0werden nicht reaktiv, wenn uns ein Thema begegnet, welches wir schon \u201eaufgel\u00f6st\u201c haben. Z.B. wenn jemand zu mir sagt, \u201eDu bist doch dumm\u201c, dann gibt es zwei Wege des Erlebens.\u00a0Entweder bin ich verletzt und werde reaktiv, weil ich tief in mir genau DAS glaube \u2013 denn meine Eltern haben mir als Kind etwas derartiges suggeriert. Oder es trifft mich nicht, denn ich\u00a0wei\u00df, dass ich nicht dumm bin, denn ich habe gelernt, dass ich geliebt werde und bin mir sicher, dass ich schlau bin. Ach eigentlich gibt es noch eine dritte M\u00f6glichkeit und zwar die, dass\u00a0ich mir die Geschichte einrede, dass es mich nicht trifft, aber hinter der Geschichte sitzt eine tiefe Verletzung. Letzteres ist aber auch eine \u201ereaktive\u201c Weise damit umzugehen.<br><br>Hier ein paar pers\u00f6nliche Beispiele, um zu erkennen, welche Gef\u00fchle\/Themen hinter den Emotionen stecken k\u00f6nnen:\u00a0<br><br>Was bedeuten meine Tr\u00e4nen? Fr\u00fcher habe ich h\u00e4ufig geweint, weil ich als Kind gelernt habe, dass ich mich mit diesem Verhalten nicht damit auseinander setzen muss, dass ich einen\u00a0Fehler gemacht habe. Oder ich habe geweint, um Aufmerksamkeit zu bekommen.<br><br>Was bedeutet meine Wut? Ich hatte oft gro\u00dfe Wut in mir, habe herumgeschrien und auch mal Sachen kaputt gemacht, dahinter stand der Wunsch, dass ich \u00fcberhaupt \u201egesehen\u201c werde,\u00a0eine Sehnsucht nach Anerkennung.<br><br>Warum werde ich sauer, wenn das alles (z.B. ein Arbeitsablauf) nicht perfekt klappt? Weil ich Wirklichkeit mit dem Perfektionismus versuche, die Kontrolle zu behalten, um mir zu\u00a0beweisen, dass ich sicher bin und nicht zu f\u00fchlen, wie unsicher ich eigentlich bin und mit meiner Angst vor anderen konfrontiert bin.<br><br>Es gilt also, wahre Gef\u00fchle wieder kennenzulernen und damit aufzuh\u00f6ren, mir selber etwas vor zu machen. Dazu brauchen wir ein Gegen\u00fcber und den Mut, dazu wirklich hin zu\u00a0schauen, jeder f\u00fcr sich und auch miteinander. Es n\u00fctzt an diesem Punkt nichts, diese Themen auf kognitiver Ebene abzuarbeiten. Denn wir haben sie sehr h\u00e4ufig auch nicht kognitiv\u00a0gelernt, in den ersten sechs Jahren unserer Kindheit haben wir \u00fcber Gef\u00fchlsebenen gelernt \u2013 dorthin m\u00fcssen wir zur\u00fcck um uns neu zu orientieren. Wir m\u00fcssen durch das F\u00fchlen\u00a0unsere eigene Wahrheit wieder finden.<br><br>Was brauchen wir also, um aus dieser Misere heraus zu kommen?<br><br>Punkt eins:\u00a0Selbstkl\u00e4rung\u00a0\u2013 d.h. Verantwortung f\u00fcr mich, mein Verhalten und meine Gef\u00fchle \u00fcbernehmen und damit arbeiten, anstatt dem anderen die Schuld daf\u00fcr zu geben<br><br>Punkt zwei: Meinen Partner\/Partnerin als\u00a0Spiegel\u00a0dessen, was ICH kreiert habe, zu akzeptieren<br><br>Punkt drei: wieder\u00a0f\u00fchlen\u00a0lernen<br><br>Punkt vier:\u00a0Wohlwollen\u00a0miteinander\u00a0<br><br>Punkt f\u00fcnf:\u00a0Ehrlich\u00a0werden<br><br>Ehrlichkeit\u00a0ist wohl eines der kompliziertesten G\u00fcter in unserer Kultur, denn eigentlich ist alles darauf ausgelegt, eben DAS nicht zu sein. Wir lieben die Illusion und im Grunde lebt\u00a0jede\/jeder von uns ein kleines System von L\u00fcgen in einem gro\u00dfen System von L\u00fcgen. Wenn wir unserem Chef sagen w\u00fcrden, was wir denken, dann w\u00fcrden wir unseren Job verlieren.\u00a0Wenn wir unserem Kunden sagen w\u00fcrden, wie unm\u00f6glich er sich wieder verh\u00e4lt, dann w\u00fcrde er nichts mehr kaufen. Wenn der Werbespot im TV einblenden w\u00fcrde, was er eigentlich\u00a0suggerieren m\u00f6chte, w\u00e4re die Illusion hin\u00fcber. Wenn der Staat zugeben w\u00fcrde, dass das Leben eines einzelnen weniger wichtig ist als das Geld eines Gro\u00dfkonzerns, dann w\u00fcrde\u00a0vielleicht eine Nation zusammenbrechen.\u00a0<br><br>Alle reden davon ehrlich zu sein und nur die Wenigsten sind es. Hinter der mangelnden Ehrlichkeit steht h\u00e4ufig etwas ganz anderes, etwas, dass wir in unserem Leben nicht d\u00fcrfen. \u201eIch\u00a0darf den anderen nicht verletzen\u201c ; \u201ewenn ich ihm\/ihr das jetzt sage, dann mag er mich nicht mehr\u201c oder \u201eer flippt richtig aus, wenn er das h\u00f6rt\u201c. Dazu kommt noch, dass wir selber auch\u00a0nicht wirklich wollen, dass jemand ehrlich zu uns ist. Denn das Annehmen von Ehrlichkeit tut h\u00e4ufig weh und weil wir genau das wissen, versuchen wir \u2013 mit allen Mitteln \u2013 einer\u00a0ehrlichen Ansage aus dem Weg zu gehen. Aber es kann auch sehr heilsam sein, genau das zu h\u00f6ren, was wir uns eh schon so lange gedacht haben.\u00a0<br><br>Niemand hat gesagt, dass Beziehungen einfach sind. Beziehungen, wenn Sie gut laufen sollen, bed\u00fcrfen viel Arbeit. In erster Linie an uns selber, mit dem was unser gegen\u00fcber uns\u00a0spiegelt. Und nat\u00fcrlich begeben wir uns in Beziehungen, das heisst beide Seiten sind daf\u00fcr verantwortlich daf\u00fcr, dass diese Beziehungen funktionieren. Wenn nur einer bereit ist an sich und der Beziehung zu arbeiten, ist sie zum scheitern verurteilt. <br><br>Vermutlich bleiben bei Ihnen noch Fragen zu diesem Thema offen, gerne richten Sie diese im n\u00e4chsten Gespr\u00e4ch an mich.\u00a0<br><br>Herzlichst Tanja Hoyer\u00a0<br><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gestern hatte ich ein sehr langes Gespr\u00e4ch mit einer jungen Frau, die ich seit 16 Jahren, aus Zeiten meiner Jugendhilfe, kenne. 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