Körperarbeit

Wilhelm Reich (1897-1957) fand schon relativ früh Zusammenhänge zwischen psychischen und muskulären Panzerungen, die er Charakterpanzerung nannte. Er beschrieb körperliche Haltungen, wie z.B. Steifheit, Starre, und psychische Eigenheiten, wie z.B. stereotypes Lächeln, Ironie, Hochmut. Nach Reich haben sich jahrelang, meist von Kindheit an bestehende, Abwehrvorgänge gegen bedrohliche Impulse und Affekte von der affektiven und triebhaften Basis gelöst und sind zu ständigen Charakterzügen geworden.

Da bedeutet einfach ausgedrückt, dass Stress und Angst Anspannungen im Körper verursachen. Dauerhafte Anspannungen führen zu muskulären Verspannungen und Verringerung der Leistungsfähigkeit. Dieser so genannte „Panzer“ dient dazu, den Menschen vor schmerzlichen oder bedrohlichen emotionalen Erlebnissen zu schützen. Impulse von innen und Angriffe von außen werden somit abgewehrt.

Bei genauerer Betrachtung macht es deutlich, dass Erstens im therapeutischen Prozess auch körperliche Symptome auftreten können und Zweitens die Arbeit mit dem Körper bzw. dem Charakterpanzer Mittelpunkt werden kann.

Darüber hinaus können auch einzelne Berührungen und Massagen sehr wohltuend sein oder dem therapeutischen Prozess unterstützen.

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